ST. PETER UND PAUL

Katholische Kirchengemeinde Potsdam

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Neue Zelte für die Pfadfinder

Große Freude bei den Potsdamer Georgspfadfindern. Die Kirchengemeinde hat zwei Zelte erworben und damit den ersten Teil der Grundausstattung für Fahrten und Lager angeschafft. Mit Spannung wurden vor der Messe am 21. April die großen Pakete geöffnet und zunächst das weiße Küchenzelt aufgebaut. Dann folgte das ErkennungsBeim Pfadfinderlied: Flinke Hände, flinke Füßezeichen der deutschen Pfadfinder, ein große, schwarze Jurte.

210421 kkDie Schwarzzelte nutze bereits die Bündischen Jugend. Diese entdeckten sie Ende der 1930er Jahre auf ihren Fahrten nach Finnland bei den Samen, einem sind Nomadenvolk die in Zelten wohnen. Nachdem die Schwarzzelte als Zeichen der Bündischen Jugend von der Hitlerjugend verboten wurden, sind sie seit den 50er Jahren bei den Pfadfindern in Deutschland weit verbreitet. Die einzelnen Zeltplanen lassen sich, besonders bei den kleineren Kohten, aufteilen und auch bei Wanderungen so auf verschiedenen Schultern transportieren. Die große Jurte kann einer ganzen Gruppe als Schlafzelt dienen oder als Versammlungszelt genutzt werden. In der Mitte brennt häufig ein Feuer. Auch in der von den Pfadfindern mitgestalteten Messe stand das Zelt im Mittelpunkt. Das Zelt Gottes ist seit dem 2. Vatikanischen Konzil auch ein stärker wahrgenommenes biblisches Bild für die Gegenwart Gottes. Nachdem die Pfadfinder Zeltteile gezeigt und Zelterfahrungen geschildert hatten, erinnerte Propst Müller zur Überraschung vieler daran, dass Amen vom gleichen Wortstamm wie das Wort für Zeltpflock stammt, eine Verbindung, der auch viele Gottesdienstbesucher beim anschließenden Treffen in und um die Zelte noch nachspürten. > weitere Bilder in der Bildergalerie

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