Drei Pfadis vom DPSG Stamm Impeesa Michendorf in der USA zum World Scout Jamboree 2019

Drei Pfadis vom DPSG Stamm Impeesa Michendorf in der USA zum World Scout Jamboree 2019


# Pfadfinder - St. Cäcilia
Veröffentlicht am Sonntag, 1. Dezember 2019, 13:08 Uhr
© Foto: Pfadfinder Impesa

Das Summit Bechtel Reserve hat sich für zwei Wochen ins größte Zeltlager der Welt verwandelt. Tausende von Zelten wurden auf dem Bundeszeltplatz der Boy Scouts of Amerika errichtet. Die Pfadfinder aus den USA waren gemeinsam mit den Pfadfindern aus Kanada und Mexiko Gastgeber des 24. World Scout Jamborees.

Das Wort "Jamboree" bedeutet übersetzt "großes Treffen" und verdeutlicht die enorme Dimension der Veranstaltung: Mit 45.000 Teilnehmern war das Jamboree 2019 das bislang größte Weltpfadfindertreffen mit Scouts und Guides aus über 150 Ländern. Aus Deutschland haben 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder am Jamboree in den Wäldern des US-Bundesstaates West Virginia teilgenommen.
Unter den 45.000 waren auch drei Pfadfinder/-innen vom DPSG Stamm Impeesa Michendorf. Lea, Luise und Kenny

Dieses World Scout Jamboree war eine Lebenserfahrung für alle. Gemeinsam in ihrer Unit, B2 „Otto Lilienthal“ (36 Pfadis und 4 Unitleiter), erlebten sie viel und übernachteten in ihren Schwarzzelten. Ein atemberaubendes, zwölftägiges Lagerabenteuer mit einer "Opening Ceremony", in der eine beeindruckende Drohnenlichtshow präsentiert wurde und eine emotionale Closing Show mit wunderschönem zwanzigminütigem musiksynchronem Feuerwerk mit Lasershow. Jede Sekunde davon wurde genossen.
Es war für alle eine tolle Zeit. Sie haben einige Adventure-Aktionen mit viel Spaß mitgemacht z.B. Mountain Biken, Shooting, Climbing, Paddle Boarding und River Rafting …

Nicht nur Action standen auf dem Programm, sondern auch kultureller Austausch mit anderen Ländern, Traditionen und Kulturen. Dazu gab es den Cultural Celebration Day. Alle Units präsentierten ihre eigene Kultur und konnten ebenfalls neue Kulturen kennenlernen. Die Unit von Lea, Luise und Kenny boten Bouletten, Knödel und Soße an, obwohl es nicht einfach war mit den vorhandenen Zutaten dies zuzubereiten. (Bouletten hergestellt aus Burger Patties, Knödel aus Burger Brötchen, Zwiebeln, Ei). Schön war die „Taco Night“, Tacos für 200 "Pfadis".  Gemeinsam mit den Unit Nachbarn aus USA, Australien, Finnland und Irland haben sie einen Abend gemeinsam mexikanisch gekocht und gegessen. Lea ist an einem Tag über das Jamboree Gelände gelaufen und begrüßte jeden Scout, dem die begegnete. Sie kam so mit vielen Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus aller Welt ins Gespräch und lernte ihre Traditionen kennen. Langeweile und Einsamkeit kam auf dem Jamboree nie auf. Neue Freunde fanden sie im Lageralltag auf vielen Wegen. Beim Abzeichen und Halstücher tauschen oder wie Luise, an einer der Ladestationen, an der sie an mehreren Abenden, während des Handy ladens, jede Menge nette Gespräche führen konnte. Manchmal traf sie eine neue Freundschaft mehrmals an der beliebten Ladestation.

Diese große Gemeinschaft ist es, die das Jamboree so besonders macht: "Hier kann man Freunde von überall auf der Welt finden". Erinnerungen, die ein Leben lang halten, was auf der 24 World Scout Jamboree passiert ist. Mit neugewonnenen Freunden, getauschten Aufnähern und Halstüchern, Kluften sowie Erinnerungsstücken sind sie nach Hause gekommen. Diese Erfahrungen werden sie nie vergessen, die Geschichten werden weitererzählt. Bei einem Jamboree dabei zu sein ist definitiv in jedem Pfadfinderleben ein Highlight. Das nächste World Scout Jamboree findet 2023 in Südkorea statt. Es ist unvorstellbar, bis du es für dich selbst erlebst.

„Unlock a New World“