Was ist los im Haus St. Georg? - Pfarrversammlung 2017

Was ist los im Haus St. Georg? - Pfarrversammlung 2017


# Gremienarbeit - St. Cäcilia
Veröffentlicht von Emmeram Schopper am Freitag, 1. Dezember 2017, 15:35 Uhr

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „St. Cäcilia auf dem Weg in die Zukunft“ hatte der Pfarrgemeinderat am Martinswochenende zur Pfarrversammlung eingeladen. Über 60 Gemeindemitglieder und Gäste waren so interessiert an der Antwort auf die Frage „Was ist los im Haus St. Georg?“, dass es gleich wieder bunt und lebendig zuging in unserem Haus.

Gleich zu Beginn waren auch die Veranstalter neugierig: zum Satz „Wenn ich an die Zukunft von St. Cäcilia denke ...“ durfte jeder Besucher seine persönliche Stimmung kundtun.


Tatsächlich war die Stimmung heiter. Dazu trug schon die musikalische Begleitung6 bei, die immer wieder mit fröhlichen Liedern die anstrengenden Vortrags - und Workshop-Teile unterbrach. Nach dem Mittagessen unterrichtete der Pfarrgemeinderatsvorsitzenderatsvorsitzende Prof. Dr. Franz Schopper über die Arbeit des PGR im vergangenen Jahr: neben dem Pflichtteil zur Routine der Sitzungen rund um das Kirchenjahr legte er einen Schwerpunkt auf die Konsequenzen, die das Gremium aus den Resultaten und Wünschen der Pfarrversammlung 2016 gezogen hat. Damals waren unsere Dominikanerinnen als besondere Kostbarkeit geschätzt worden. Als der Redner erzählte, dass er diese Wertschätzung der Generalpriorin des Ordens in einem ausführlichen Brief geschildert habe, da brandete spontan Applaus auf und brachte die Zuneigung der Gemeinde zu unseren Schwestern erneut zum Ausdruck. Auch ein Briefwechsel mit dem Erzbischof Dr. Koch, bzw. mit dem Personalreferat des Bistums zur Frage unserer pastoralen Versorgung war Thema. Steigende Mitgliederzahlen (22 % Zuwachs seit 2010) sind Chance und Herausforderung für die Arbeit des PGR, gilt es doch, die Gemeinde St. Cäcilia auch für Zugezogene zu öffnen. Um eine solche Offenheit zu unterstützen, werden schon seit langem neue Gesichter angesprochen; seit Neuestem erhalten Zugezogene einen persönlichen Begrüßungsbrief. Ökumenische Impulse wie das Taizégebet und gemeinsame Treffen der Frau-enkreise werden im kommenden Jahr durch die Nagelkreuzinitiative der evang. Gemeinde Michendorf-Wildenbruch deutlich verstärkt: allein an drei Terminen werden wir Gebetsort ezur Verfügung stellen. Der PGR hob die Initiativen in der Jugendarbeit hervor, ein Herzstück beim Blick in die Zukunft. Aus der starken Ministrantenarbeit, aus dem Miteinander der Tage des Gemeinsamen Lebens und eigenen Jugendangeboten erwächst eine Wiederbelebung der Pfarrjugend. Auch rund um die Kirchenmusik, ebenfalls ein herausragendes Thema der letztjährigen Pfarrversammlung, hat sich vieles entwickelt: hatte eine kurzerhand gegründete Spontanschola die Organisten-arme Zeit schwungvoll überbrückt, so ist die Gemeinde nun mit zwei Organisten hervorragend aufgestellt; die langjährige Schola um Familie Gläser bedachte der PGR mit großem Lob für die vielen fröhlichen Gottesdienste und er hob auch das Engagement der Instrumentalisten an hohen Feiertagen hervor.

Unterbrochen von gemeinsamem Gesang übergab der PGR den Staffelstab der Berichte dann an die Arbeitsgruppe Haus St. Georg des Kirchenvorstandes. Diese stellte die Veränderungen im Haus und ihre Auswirkungen auf die Gemeinde St. Cäcilia ausführlich dar, um mit die-ser Transparenz für gegenseitiges Verständnis und ein auskömmliches Miteinander aller Nutzer zu werben. Als letzter Berichterstatter ergriff Christopher Tschorn das Wort, der eine Umfrage der Arbeitsgruppe „Ehrenamt im Aufbruch“ des zukünftigen Pastoralen Raumes unter den Erstkommunioneltern vorstellte. Diese Umfrage zum Verhältnis der Gläubigen zu ihrer Gemeinde wird von Advent bis Ostern auch für uns in der Kapelle ausliegen und uns die Möglichkeit geben, uns ausführlich zu unseren Erwartungen an das Gemeindeleben rund um St. Cäcilia zu äußern.Nun war die Gemeinde aufgefordert, in sechs verschiedenen Workshops ihre Vorstellungen zu folgenden Themen der letztjährigen Versammlung weiter zu spinnen und auch zu konkretisieren: Jugend - Kinder - Litur-gie - Glaubensaustausch - Kirchenmusik - Gemeinschaft und Offenheit. Zu jedem Workshop luden Moderatoren mit einem kurzen Statement ein, dann zogen sich die einzelnen Gruppen in verschiedene Winkel des Hauses zurück, um ihre Ideen zu besprechen. Nach einer kurzen halben Stunde trafen wir uns alle wieder im Saal, um einander in einer Präsentation der Gespräche gegenseitig sozusagen über die Schulter zu schauen und zum Teil schon recht konkrete Projektpläne zu bestaunen.